Saturday, April 11, 2015

Klettern an der Costa Blanca mit Costa Vertical

Heute gehts an den Fels. Bisher habe ich mich erfolgreich davor gedrückt, denn mein letzter Versuch in der freien Natur klettern zu gehen, ist kläglich gescheitert.

Daher habe ich mich bei meinen bisherigen Besuchen an der Costa Blanca davor gedrückt, meine Freunde zum klettern zu begleiten. Und hier gibt es ja auch so viel anderes zu tun!!! Herrliche Landschaft und Ausblicke, Strände, das Meer und süsse kleine Dörfer wie Altea, Guadelest oder die Städte Valencia und Alicante.

Wir starten von Finestrat mit dem Auto in Richtung des schönen Benidorms. Jedes Mal, wenn wir die Hochhäuser in der Ferne erblicken, bin ich wieder fasziniert: Wie grotesk diese Bauten hier in der wunderschönen Umgebung aussehen!!

Es geht vorbei an Benidorm weitere Richtung Calpe und hoch durch schmale Gassen auf einen Berg. Hier finden wir einen Parkplatz und fangen an, uns und die 2 Hunde aus dem Auto zu schälen und zudem sämtliches Klettermaterial mitzunehmen: Seile, Helme, verschiedene Gurte und so weiter, da kommt einiges zusammen...

Wir laufen etwas den Hügel runter und hoch - es geht durch eine eher karge Heide-ähnliche Landschaft. Im Hintergrund blitzt das blaue Meer. Wir treffen auf ein paar andere, vor allem spanische Kletterer - auch mit Hunden... das gibt einen kleinen Tumult.

An der ausgewählten Kletterroute angekommen, richten wir uns ein und die Routen werden inspiziert. Hm, ich sehe da nicht viel... und so setze mich erst mal in die Sonne und genieße den Ausblick. Man kann die ganze weite Bucht entlang sehen und die Berge bei Benidorm und Finestrat sehen aus wie kleine Hügel in der Ferne: Traumhaft.

Die anderen sind fleissig am klettern und es wird immer wärmer. Ich träume von einem Sprung ins kühle Meer. Die Sonne knallt hier besonders intensiv direkt an den roten Felsen, obwohl es bereits früher Abend und erst April ist.

Und dann wage ich mich doch noch an den Felsen. Kristina hat für mich extra einen Vorstieg an einer einfachen Route gemacht und ein Seil oben befestigt, damit ich dieses benutzen kann und direkt an einem Seil befestigt starten kann. Das gibt mir doch deutlich mehr Sicherheit.



Nachdem ich also den Gurt angelegt habe und doppelt alle Knoten auf deren Sicherheit überprüft habe, geht es los. Jörg sichert mich und muss erstmal selbst einen guten Standplatz in diesem abfallenden Gelände finden. Dann geht es los. Ich muss sagen, es ist gar nicht so schwer, da es auf der Route sehr viele Risse in der Wand gibt, die mir viele Möglichkeiten bieten. Zudem ist die Route leicht in den Berg geneigt, so dass ich mich fast drauf legen kann. Dennoch ist es anstrengend für Füsse und Hände, da ich es einfach nicht gewohnt bin und ich muss mehrere Pausen einlegen und werde mit aufmunternden Worten begleitet, bis ich es wirklich nach oben geschafft habe.

Puh, das fühlt ich gut an!! Und ich wage zum ersten Mal einen Blick in die Umgebung. Von hier oben sehe ich auch noch in die andere Richtung und geniesse erstmal schnaufend den Ausblick.

Euphorisch komme ich heil wieder unten an. Meine erste Kletterroute im Freien ist geschafft!! Das feiern wir noch gebührend mit einem leckeren Abendessen.



Wenn ihr auch Lust aufs Klettern in dieser einzigartigen Landschaft bekommen habt. Schaut mal unter Costa Vertical

Sunday, January 11, 2015

Bolivien - Uyuni Salt Lake and Lagunas

In the south of Bolivia I amfinally reaching the reason why I decided to travel to Bolivia.
Having seen the fotos of the salt lake Uyuni and the lagunas, I decided to add Bolivia to my travel plan. And this was the best decision I have ever made. Instead of 2 weeks, I ended up staying 4 weeks in Bolivia :-) meeting a lot of interesting people and a culture so very different.

Reaching Uyuni, the desert town, from Potosi, you travel through amazing countryside. Every turn offers new views and would I be in a car, I guess I would have taken forever, stopping and taking pictures and just enjoying the views.

There are snowy peaks, wide plains with rivers and green fields with hughe herds of alpacas or llamas (I still cant differ them), then we drove through a red desert area,  which reminds me of Australia or Grand Canyon area. The closer we come to Uyuni the less it seems to be populated here. There are less and less villages. Finally we can see the "city" from the top of the mountains laying ahead in the flat really flat dessert. There are only some isolated hills to be seen.

Uyuni really is a vast city, on a sunday there is not much happening... a small market all roads are dusty and the place really feels lonely and unattractive. After checking into a hostel I wonder around checking out all the possible tours starting the next day. I meet up with the french couple again, they want to to the 4 day trip with a climb of one of the little hills in the desert... apparently it takes quite a while as it is still high here. But as there are only 4 more french on this tour, I am deciding against it, as my french is really bad. Apparently there are a lot of french travelling here, as I find more groups like that.

Finally I find a group which so far only has 2 english people on the list and I join them in the hope there will be not only french :-)

It acutally seems there is no difference in the standard tours. There are some more expensive ones who stay directly at the hot springs for example. But they were already fully booked.

The next morning I head off to the market to buy the stuff needed for the next three days and then we start off at around 10 am. Now with a full 4x4, as of course they added people booked at different tours to one. But its a fun group with 2 couples (UK/OZ) and another single girl from UK and me. So we head into the desert: The adventure starts !!!



Potosi - Place to stay

In Potosi I stayed in the Hostal Koala Den, which is like a standard little pension with double, familiy and shared dorm rooms. I stayed in a better dorm with normal beds and had the room nearly to myself. The managers of the hostel are really creating a nice atmosphere with the breakfast, which is served at one big table, where everyone comes together and starts talking. Fresh shakes and eggs and of course the standard bread... if you can call it that.

One morning the electricity was out and we had a candele light breakfast, which created a very unique atmosphere! I am still remembering this very well :-)

Everyone was sitting around the table and started chatting about their tours though the mines. 

View from the rooftop over the town to Cerro Rico

Sunday, August 24, 2014

Reise durch den Bewerbungsdschungel

Zurück nach der Reise geht es daran, eine neue & interessante Stelle zu suchen. Voller Elan und Tatendrang und so gut erholt und voller positiver Eindrücke gehe ich also begeistert dran und suche nach spannenden Stellenanzeigen.

Diese gibt es im Raum Zürich überraschend dann gleich zu Haufe!! Mir fallen jedoch schnell einige interessante Besonderheiten in der Schweiz auf. Denn immerhin bewerbe ich mich ja nun zum ersten Mal im kleinen Ländle.

Interessant sind die genauen Anforderungen, die ich hier lese: Die Schweizer Firmen schrecken nicht davor zurück, genau Altersangaben zu machen und so stelle ich mit Erschrecken fest, dass ich zwar genau die Erfahrungen mitbringe, jedoch ein alter Sack bin :-)


Da muss man am besten 3 - 4 Sprachen fliessend sprechen, 27 Jahre alt sein,  zugleich ein Studium oder eine Ausbildung abgeschlossen haben & am besten noch 10 verschiedene Programme beherrschen, in x Bereichen gearbeitet haben... im Bezug auf Marketing am besten in einer Agentur, Grosskonzern und so weiter und so weiter....

Wow! Diese Person möchte ich doch zu gerne mal kennen lernen :-)

Eine weitere Eigenheit für mich, ist, dass viele Stelle doch tatsächlich über Personalagenturen vermittelt und sogar ausgeschrieben werden, d.h. viele Stellen werden gar nicht erst von der eigentlichen Firma ausgeschrieben und sind zum grossen Teil nicht einmal auf deren Websites zu finden.

Wollen sich die Firmen intern die Arbeit sparen oder haben sie so viel Geld?

Bei Vermittlung fallen doch nicht unerhebliche Kosten an, um die 2-3 Monatsgehälter sind an die Personalagenturen zu bezahlen!

Trotz der zahlreichen Stellenausschreibungen gibt es anscheinend jedoch auch zahllose Stellensuchende: Marketing ist einfach ein sehr beliebter Bereich!

Monday, June 30, 2014

Bella Italia in der Schweiz

Quer durch die Schweiz geht es per Auto nach Locarno an den schönen Lago Maggiore.
Leider mit der schlechten Wettervorhersage im Gepäck. 
Auf dem Hinweg überzeugt uns das kleine Ländle mit grünen Wiesen, hohen zum Teil noch schneebedeckten Bergen und blau bis knallgrünen Seen.

"Alles wirkt so aufgeräumt und geplant!" meint meine Reisebegleitung. "Da sei nicht mal eben hier oder da ein Haus gebaut worden, sondern man habe sich was überlegt..."

Locarno zeigt sich uns von einer sehr beschaulichen Seite und wir erfahren von den Kellnern im Restaurant direkt auf der Piazza Grande, die sich bemühen, uns dies mit ein paar Worten Deutsch und viel Italienisch zu erklären, dass es hier immer eher ruhig sei.. zum Feiern müssten wir nach Ascona oder mit den "Jungen" in einen Club etwas ausserhalb gehen.  

Am nächsten Tag regnet es erstmal in Strömen und wir sind unschlüssig, was wir unternehmen sollen, entschliessen uns dann jedoch, dem Wetter zu trotzen und den See zu erkunden und nicht auf eine Shopping Tour aufzubrechen. Meist direkt am See entlang oder nur durch waghalsig gebaute Villen, die direkt über dem Wasser zu schweben scheinen, geht es Richtung Italien, dem Ort Cannobio. Die Villen sind meist nur zu erahnen, da diese unterhalb der Strasse an den Fels gebaut wurden und nur durch die interessanten bis luxuriösen Fahrstühle überhaupt darauf  schliessen lassen, dass hier noch mehr ist. Aber auch über der Strasse sind immer wieder bizarre Konstruktionen zu sehen, die an den Hang gebaut wurden und bei deren Anblick ich unweigerlich Szenen aus Iron Man 3 vor meinem inneren Auge habe. (Allerdings wird dort das Haus von Stark angegriffen und stürzt dann in die Tiefe.) Ich frage mich jedoch schon, ob z.B. die Regenfälle oder ein daraus resultierender Erdrutsch nicht eine Einwirkung auf die Sicherheit der Häuser haben könnten?

Thursday, June 5, 2014

The devil´s mine tour in Potosí Part III

   El Tio


Oben sind wir in der "Höhle" des Tio`s angekommen.

Das Ganze stellt man sich eher wie einen kleinen Verschlag vor... über der eine Gipsfigur mit Hörnern thront. Er ist mit Papierschlangen überhängt und hat eine Zigarette im Mund. Der Boden ist Zeuge voriger Schutz-Rituale und ist übersät mit leeren Plastikflaschen und einigen leeren Coca-Beuteln (im typischen grün).

Hierher kommen die Mineros also zu einer Art "Andacht", nett formuliert. Hier bittet man, um Gesundheit und keine Unfälle für sich und seine Mitarbeiter sowie einen guten Fund! Hierfür wird dem Tio - Alcohol und Coca geopfert: Das ganze geht einerseits in den eigenen Bauch und andererseits auf den Boden. Denn die Mutter Erde "Pacha Mama" steht für alles Gute. 

Auch wir machen dieses Ritual und dürfen den" reinen Spiritus" kosten.. brrrr

Wir erfahren, natürlich viele Geschichten von Unfällen, den Arbeitsbedingungen, den Veränderungen und auch weitere Traditionen bei denen ganze Alpacas für den Tio geopfert werden. 

Für mich ist das Erlebnis gleichermaßen erschreckened, anstrengend wie auch interessant.

Ich hätte es für nichts in der Welt missen wollen und bin der Meinung, jeder Besucher von Potosì sollte sich einmal in diese andere Welt hineinwagen.

Der Berg -Fluch und Ernährer zugleich. 

Tuesday, June 3, 2014

Potosí - surprisingly different

Ein Highlight für mich war dann doch das "Social Meeting" mit den Poteños! Am Abend nach der Tour habe ich mich im Büro von Big Deal mit meinem Guide und ein paar Freunden von ihm getroffen. Hier wurde dann erstmal in ofensichtlicher gewohnter Weise das von den Mamas vorgekochte Essen mit EINER Gabel reihum geteilt - interessant und ich hoffe ich bin dem hausgemachten Essen und den ganzen Bakterien gewachsen :-)


Danach machten wir eine kleine Spritztour zur Arbeitsstätte von Marina, eine moderne Frau, wie mir mitgeteilt wird,die zwar bereits 27 ist, jedoch nicht ans Heiraten denke und einem gut bezahlten Job bei der Verkehrspolizei nachgeht. Die Arbeitsbedingungen lassen wohl jedoch zu Wünschen übrig, denn ein Anruf macht den morgigen freien Tag zum Arbeitstag und zudem an einer anderen Arbeitsstätte - daher fahren wir die Arbeitskleidung abholen :-) wie genau sie das ohne Auto hätte machen sollen, ist mir nicht klar, denn es geht raus über die Stadt zu einem der Mautposten mit einzigartigem Blick über Potosi bei Nacht! Aber zum Glück hilft man sich hier ja gegenseitig!